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Ökotage 2008 bis 2010

2008 Thema Wald
In Zusammenarbeit mit der Einwohner- und Bürgergemeinde Aesch wurde im Spätherbst der erste Ökotag zum Thema Wald durchgeführt. Bei kaltnassem Wetter trafen sich einige Unentwegte um unter der Leitung der Fachleute des Forstreviers Angenstein Pflegearbeiten durchzuführen. So war es äusserst interessant, die Zusammenhänge der Lebensräume im Wald kennen zu lernen.

2009 Thema Naturschutz
Tannmatt und Butthollen sind Feuchtgebiete unweit der Mehrzweckhalle, in denen Bachwasser und Hangwasser aus der Hollenmatt und der Schlatt versickert werden. Beide Gebiete waren bis vor kurzem mit einem dichten und zu schattigen Baum- und Gehölzebestand versehen, die keine grosse Artenvielfalt an Pflanzen und Tieren zuliessen. In diesem Frühjahr sind von der Gemeinde Auslichtungen vorgenommen und die Weiher in der Tannmatt entschlammt worden, damit diese Stellen für Amphibien und die übrige Tierwelt wieder attraktiver werden.

2010 Thema Lebensraum Birs
„Die Birs hat von der Quelle in Tavannes bis zur Mündung in den Rhein verschiedene Lebensräume.“ So lautete die Eröffnung des Öko-Tags an der Birs durch Dr. Daniel Kühry der Life Science AG. Gespannt lauschte ein knappes Dutzend Interessierte seinen Ausführungen  über die vielen Facetten der Birs. Dabei waren Mitglieder des organisierenden Vereins Attraktives Aesch und des Natur- und Vogelschutzvereins. Im Birs-Uferbereich fischte der Referent mit wenigen Fangversuchen eine respektable Anzahl von Kleintierlebewesen, wie Bachflohkrebse, Eintagsfliegen, Schnecken und einen Strudelwurm. Sogar ein Egel war zu bestaunen und auch eine nicht mehr lebende Groppe bekam zum Vorschein. Zu jedem Individuum gab es Informationen über Eigenart, Vorkommen und die Rolle als Indikator, die es in der Natur spielt.Nach der rund einstündigen Einführung in das Leben der Kleintiere der Birs wurde das Birsufer links und rechts von Angenstein bis zur Holzbrücke Dornach  in teilweise mühsamer Kleinarbeit von Unrat jeglicher Art befreit. Unglaublich was da alles zum Vorschein kam: Jede Menge Flaschen aus Glas und PET, Aludosen, gefüllte Abfallsäcke, ein Reifen samt Felge und unzählige Mengen von Plastikmaterial, das nicht in die Umwelt gehört. Zufrieden über ein Kompliment einer Passantin über den freiwilligen Einsatz und dem einzigartigen Erlebnis etwas Neues gelernt und der Natur etwas Gutes getan zu haben, genoss man die Verpflegung vom Grill.